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Twitter-Tipps: Korruptionsvorwürfe gegen Benjamin Netanyahu

Aller guten Dinge sind drei

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Jeden Freitag kuratieren wir fünf Twitter-Accounts zu einem bestimmten Thema. In dieser Woche: Die Korruptionsvorwürfe gegen Benjamin Netanyahu.

1.) Isabel Kerschner
Die Engländerin ist seit 2007 Korrespondentin der New York Times in Jerusalem. Von dort beobachtet sie den derzeitigen Korruptionsskandal rund um Israels Premierminister Benjamin Netanyahu. Die israelische Polizei hatte vergangene Woche nach Ermittlungen bereits zum dritten Mal empfohlen, Anklage wegen Korruption gegen Netanyahu zu erheben.

 

 

2.) Anshel Pfeffer
Der Journalist schreibt von Jerusalem aus sowohl für die israelische Tageszeitung Haaretz wie auch für das britische Wirtschaftsblatt The Economist. Pfeffer beschäftigt sich detailliert mit der Person Benjamin Netanyahu und damit einhergehend mit den derzeitigen Korruptionsvorwürfen. Im Frühjahr 2018 hat er eine Biografie über den 69-jährigen Likud-Politiker veröffentlicht.

 

 

3.) Raoul Wootliff 
Der Korrespondent der israelischen Zeitung Times of Israel betreibt eine Art »Liveticker« zu den Entwicklungen rund um Benjamin Netanyahu. Während viele andere Journalisten ihren Fokus schnell weg von den Korruptionsvorwürfen gegen den israelischen Regierungschef und hin zu der IDF-Operation gegen Hizbullah-Tunnel an der Nordgrenze richteten, verfolgt Wootliff weiterhin die Reaktionen auf die Forderungen der israelischen Polizei.

 

 

4.) Israel Pulse
Das Online-Portal Al-Monitor mit Sitz in Washington D.C. berichtet über mehrer Unterkanäle über die gesamte Nahostregion. Die neusten Korruptionsvorwürfe werden auf dem Twitter-Account des Israel-Kanals von Al-Monitor – noch mehr als bei den hier vorher genannten Accounts – als handfeste Gefahr für die politische Karriere Netanyahus interpretiert.

 

 

5.) Gil Hoffman
Der Chefreporter für Politik der Jerusalem Post hat Netanyahu schon mehrfach interviewt. Zudem berichtet Hoffman auch von Veranstaltungen des Likud und dokumentiert, wie der Premier die Korruptionsvorwürfe gegenüber seinen Parteifreunden abwiegelt. Und er weist darauf hin, dass Netanyahu am Tag der Anklageempfehlung noch mehr schlechte Nachrichten verkraften musste.

 

Von: 
zenith-Redaktion

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