Lesezeit: 5 Minuten
Inside Iran: Cornelius Adebahr und Daniel Gerlach im zenith-Club

»Von den Hardlinern angefeindet«

Feature
Inside Iran: Cornelius Adebahr und Daniel Gerlach im zenith-Club

Neben den USA machen nun Großbritannien und Saudi-Arabien Teheran für die Tankerangriffe im Golf von Oman verantwortlich. Cornelius Adebahr hat im Gespräch mit zenith diskutiert, wie lange die Regierung Ruhani dem Widerstand noch trotzen kann.

Wer Teherans Vorgehen in Bezug auf den Atom-Deal verstehen will, muss die Innenperspektive einnehmen, findet Cornelius Adebahr. Der Politikberater hat mehrere Jahre in Teheran gelebt und an der Universität Teheran gelehrt. Die Ruhani-Regierung sehe sich vor allem innenpolitisch mit Gegenwind konfrontiert. »Sie wird gerade von den Hardlinern im Land dafür angefeindet, dass sie dieses Abkommen überhaupt einmal unterzeichnet hat«.

 

Auch die iranische Reaktion auf die Vermittlungsversuche des deutschen Außenministers Heiko Maas thematisierten Adebahr und Gerlach. Maas sei nicht neutral in seiner Rolle als Vermittler, findet Adebahr. »Sein Besuch war ein Versuch, zu vermitteln – obwohl Deutschland selber Verhandlungspartei des Deals ist«. An erster Stelle sei Irans Außenminister Javad Zarif darum gegangen, eine Botschaft an das heimische Publikum zu senden. Maas habe eine »Position der Härte« einnehmen wollen.

Um weiter zu lesen, kaufen Sie den Artikel oder werden Sie zenith Clubmitglied

zenith-Club-Mitglied werden

Werden Sie zenith-Club-Mitglied und Sie erhalten nicht nur das Printmagazin von zenith sondern freien Zugang zu allen kostenpflichtigen Artikeln. Mit der zenith-Club-Mitgliedschaft fördern Sie zudem die gemeinnützigen Tätigkeiten der Candid-Foundation.
1,99 €
»Von den Hardlinern angefeindet«
79,00 €
zenith-Clubmitglied werden
Von: 
zenith-Redaktion

Banner ausblenden

20 Jahre zenith: Woher wir kommen. Wohin wir fliegen

Die neue zenith ist da!

In der Jubiläumsausgabe zu 20 Jahren zenith schildern aktive und ehemalige Mitarbeiter, wie sich die arabisch-muslimische Welt in dieser Zeit verändert hat. Aber auch unser Blick auf sie und unsere Art, darüber zu berichten.