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Mitarbeiter-Mittwoch: Bahjat Shams, Project Finance Officer

»Meine wahre Leidenschaft ist das Motorradfahren«

Portrait
Bahjat Shams
Foto: Elisabed Abralava

Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums von zenith, stellen wir jeden Mittwoch einen Mitarbeiter der zenith-Redaktion oder der Candid Foundation vor. Diese Woche: Bahjat Shams, Project Finance Officer.  

Über Bahjat:

Er arbeitet seit einem guten Jahr bei zenith und kümmert sich um Finanzen. Im Libanon hat er BWL studiert. In seiner Freizeit fährt er gerne mit seiner Familie an den See oder besucht Konzerte. Früher ist er leidenschaftlich gern Motorrad gefahren. Als Familienvater fehlt ihm dazu aber momentan die Zeit. 

 

Wofür bist du in der Redaktion berühmt bzw. berüchtigt?

Ich bin der Finanzminister. 

 

Wie sieht Dein »perfekter« Arbeitstag aus bei zenith aus?

Ich komme morgens gerne als Erster ins Büro, arbeite mich durch die Abrechnungen etc. Gegen Mittag gehe ich mit den Kollegen zu Tisch in ein Lokal um die Ecke und nachmittags tausche ich mich mit meinen Kollegen in der arabischen Welt aus.

 

»Den Nahen Osten näherbringen« - Was bedeutet das für Dich?

Als libanesischer Ossi im Büro habe ich da eine große Aufgabe vor mir, die ich mit Humor nehme. Im Großen und Ganzen habe ich viel Freude an den unterschiedlichen Mentalitäten und Gepflogenheiten, auf die ich während meiner eher zahlenlastigen Arbeit stoße.


Bahjat Shams
Foto: Elisabed Abralava

Welche zenith-Ausgabe ist dir am meisten in Erinnerung geblieben? (Warum?)

Natürlich die Ausgabe Nr. 04/2012 über Beirut.

 

Welches Buch würdest du jedem weiterempfehlen?

Ich kann das Buch »Das Haus an der Moschee« von Kader Abdolah empfehlen. Es erzählt eine Familiengeschichte vor der explosiven Situation in Iran am Vorabend der Islamischen Revolution. Anhand der Familienangehörigen um den Patriarchen Agha Djan, zu denen genauso fanatische religiöse Fundamentalisten wie Anhänger von Schah Reza Pahlewi gehören, erzählt der Autor die Wandlung Irans vom westlich orientierten Land zum »grimmigen Gottesstaat«.

 

Welches Gericht kochst du gut und gerne?

Ich koche tatsächlich selten, aber sehr gerne und dann mit viel Zeit. Ich versuche mich dann meistens an der libanesischen Küche: Bazella wa riz (Hackfleisch mit Erbsen und Reis), Tabbouleh (Bulgur-Petersilie-Salat), Fattoush (Brotsalat) oder auch mal Kibbeh (Bulgur-Hack-Bällchen).

 

Ein Ort, den du niemals vergessen wirst?

Wadi Rum, Jordanien – einen besseren Ort, um die Wüste kennenzulernen, gibt es kaum.

 

Warum würdest du Anderen empfehlen, zenith Club-Mitglied zu werden?

Wir brauchen das Geld. ;)

Von: 
zenith-Redaktion

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