Entführt, misshandelt und immer öfter obdachlos – Das Leben von Flüchtlingen in Libyen ist grausam. Viele sehen nur einen Ausweg: Die Libyen-Lotterie.
Flüchtlinge
Bis in den frühen Morgen debattierten die Teilnehmer des EU-Flüchtlingsgipfels über Asylpolitik. »Flüchtlingsabwehrpolitik« sei laut Karl-Heinz Meier-Braun der treffendere Begriff. In seinem Buch rechnet er mit der europäischen Abschottung ab.
Im Tel Aviver Süden machen jüdische Einwohner gegen afrikanische Flüchtlinge mobil. Dabei sind beide Gruppen von Verdrängung bedroht.
Wer oder was ist eigentlich ein Libanese: Mehrere Hunderttausend Menschen im Libanon gelten als staatenlos. Sie dürfen nicht reisen, nicht legal arbeiten, nicht einmal ein Kraftfahrzeug anmelden. Was hat das mit Identität zu tun?

Immer mehr ostafrikanische Flüchtlinge geraten auf dem Sinai in die Fänge von Menschenhändlern. Ägypten und Israel wollen mit dem Problem nichts zu tun haben.

Obwohl der Bevölkerungsanteil der Christen im Libanon stabil bleibt, schüren christliche Parteien und die maronitische Kirche immer wieder Überfremdungsängste – darunter zu leiden haben auch syrische Flüchtlinge.

Hunderttausende palästinensische Flüchtlinge leben in Syrien. Einer von ihnen ist Nidal. Wie die meisten seiner Landsleute steht er zu Assad: Aus Dankbarkeit, Angst – und Hoffnung, dass sein Tag der Befreiung noch kommen wird.

Nach wiederholten Brandattacken und fremdenfeindlichen Kundgebungen gegen afrikanische Flüchtlinge in Tel Aviv beginnt in Israel die Sammelabschiebung von rund 250 Südsudanesen. Sie blicken in eine ungewisse Zukunft.