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Twitter-Tipps: Demokratie und Extremismus auf den Malediven

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Jeden Freitag kuratieren wir fünf Twitter-Accounts zu einem Thema. In dieser Woche: Demokratie und Extremismus auf den Malediven.

1) Ibrahim Mohamed Solih 
Nachdem Mohamed Nasheed, der im Exil lebende Ex-Präsident der Malediven, nicht zur Wahl im September zugelassen wurde, einigte sich die Opposition auf Ibrahim Mohamed Solih. Ob er eine faire Chance gegen Amtsinhaber Abdulla Yameen bekommt – der übrigens nicht auf Twitter präsent ist –, wird sich im Spätsommer zeigen.

 

 

 

2) Azim Zahir 
Der Doktorand an der University of Western Australia forscht seit Jahren zum Aufstieg des Wahhabismus auf den Malediven und ist Research Fellow am »Centre for Muslim States and Societies«. Zahir analysiert den politischen Diskurs auf den Malediven und liefert immer wieder wertvolle Einwürfe von der Seitenlinie.

 

 

3) Shahindha Ismail 
Gewalt, Tod, Vergewaltigung: Shahindha Ismail wird regelmäßig bedroht. Die Direktorin des »Maldivian Democracy Networks« dokumentiert den anti-demokratischen Kurs in ihrer Heimat akribisch und musste das Land aus Angst um ihr Leben zwischenzeitlich sogar verlassen. Von ihrer Arbeit abhalten lässt sich Ismail freilich nicht.

 

 

4) Junayd Mohamed 
Das englischsprachige Online-Magazin Maldives Independent ist eines der wenigen um Objektivität bemühten journalistischen Projekte im Land. Junayd Mohamed arbeitet dort als Redakteur, berichtet aber auch für »Reporter ohne Grenzen« und Reuters. Mit scharfer Zunge und wachem Blick hält er seine Twitter-Follower auf dem Laufenden.

 

 

5) Francesca Borri 
Im Herbst erscheint das Buch »Destination Paradise« (Random House) der italienischen Journalistin Francesca Borri, die dafür monatelang zu Dschihadismus auf den Malediven recherchierte. Auch wenn sie derzeit aus Gaza und Syrien berichtet, ist im Vorfeld der maledivischen Präsidentschaftswahlen und ihrer Buchveröffentlichung ein erneuter Fokus auf den Inselstaat zu erwarten.

 

Von: 
zenith-Redaktion

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