Lesezeit: 5 Minuten
Presseschau zum 20. Jubiläum von zenith

»Ob bei zenith oder im Nahen Osten: Überleben ist alles«

Feature
Das Team von zenith und der Candid Foundation
Das Team von zenith und der Candid Foundation

zenith wird 20 Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums wurde unser Magazin von einer Reihe von Medien vorgestellt und por­t­rä­tie­rt. Eine Presseschau.

»Junge Menschen wollen dieses identitäre Denken nicht mehr mittragen«
Chefredakteur Daniel Gerlach im Interview mit Eva Marie Kogel
Die Welt, 27.08.2019

Daniel Gerlach spricht über sein neues Buch, in dem er mit negativen und schwarzmalerischen Visionen gegenüber dem Nahen Osten bricht. »Unsere Wahrnehmung hat Einfluss darauf, wie wir in dieser Region agieren. Es kann also sehr sinnvoll sein, einen Perspektiv-Wechsel vorzunehmen«, so Gerlach. Die Geschichte des Nahen Ostens sei geprägt von Figuren, die plötzlich im Fokus der Weltpolitik standen. Nur durch eine ganzheitliche und nicht von Vorurteilen geprägte Betrachtung der Region können Entwicklungen richtig eingeordnet werden. Ein Leitgedanke, dem auch die Berichterstattung des Magazins zenith folgt.

Zum Beitrag

 

Das Nahost-Magazin Zenith wird 20 Jahre alt
von Axel Schröder
Deutschlandfunk, 28.08.2019

Im Rahmen des von zenith in Hamburg organisierten »Crashkurs Nahostexperte« interviewt Axel Schröder Chefredakteur Daniel Gerlach. »Wir wollten die Deutungshoheit von Veteranen des Auslandsjournalismus brechen und ein ganzheitlicheres Bild geben«, fasst Gerlach eine der Gründungsideen von zenith zusammen. »Fundierte Analysen aus dem Nahen Osten, die nicht versuchen, die Komplexität der Region einzudampfen, sondern diese Komplexität herauszuarbeiten«, so beschreibt der Beitrag die Berichterstattung von zenith.

Zum Beitrag

 

Mit Ironie und Wissen gegen »Orient«-Klischees
Qantara (dpa), 28.08.2019

»Das auf Nahost- und Islam-Themen spezialisierte Magazin zenith feiert an diesem Donnerstag sein 20-jähriges Bestehen in Berlin. Dass die 1999 von sechs Hamburger Studenten gegründete Publikation bis heute existiert, liegt nicht nur an ihrer klischeefeindlichen Berichterstattung. Die Aufmerksamkeit für Themen aus der islamischen Welt ist in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten deutlich gestiegen. Das hat auch mit Krieg, Flucht und Terror zu tun.«

Zum Beitrag

 

»Überleben ist alles«
Chefredakteur Daniel Gerlach im Interview mit Swantje Kubillus
Spiegel Online, 30.08.2019

zenith hat sich in den vergangenen 20 Jahren immer wieder neu erfunden und festgestellt, dass hochwertige Berichterstattung auch ohne kommerziellen Durchbruch funktioniert. »Da ist es mit zenith und dem Medienmarkt ein bisschen wie im Nahen Osten: Überleben ist alles«, erklärt Gerlach. Prägende Momente der Redaktionsgeschichte waren vor allem der Irakkrieg 2003 und der Arabische Frühling, die zenith zwar nicht vorhersagen konnte, aber die handelnden Akteure schon frühzeitig kannte. Das gemeinnützige Finanzierungsmodell könne auch anderen Medienhäusern als Beispiel dienen, findet Gerlach.

Zum Beitrag

 

Orient-ierung
von Moritz Baumstieger
Süddeutsche Zeitung, 30.08.2019

»1999 trat eine Gruppe von Hamburger Studenten der Islamwissenschaften an, um das zu ändern. In der von ihnen gegründeten Zeitschrift zenith wollten sie mit mehr Differenzierung und weniger Klischee über jene Länder und Völker schreiben, die damals Veteranen wie Peter Scholl-Latour mit leicht spätkolonialistischem Habitus erklärten. (...) Das mittlerweile mit einer Auflage von bis zu 9000 Ausgaben erscheinende Heft ist von einem Hinterzimmer eines Hamburger Weinladens nach Berlin gezogen, hat einen Verlag und einen Thinktank aufgebaut.«

Zum Beitrag

 

Die Nahostversteher
von Alexander Bühler
Neue Zürcher Zeitung, 31.08.2019

»Als das Magazin vor 20 Jahren in Hamburg von sechs Studenten gegründet wurde, schien sich in der arabischen Welt (…) wenig zu bewegen. Mit Saddam Hussein, Muammar Gaddafi und Hosni Mubarak herrschten Despoten mit Ewigkeitsanspruch. (…) Zugleich habe es bei zenith stets die Möglichkeit gegeben, sich auszuprobieren. Und das jetzt bald 20 Jahre lang. Aus den jungen Talenten wurden Stars: So bekam das Gründungsmitglied Marcel Mettelsiefen für seine Dokumentationen aus dem Syrienkrieg beinahe einen Oscar verliehen, während Daniel Gerlach in den Rang eines Experten aufstieg, der oft im deutschen Fernsehen interviewt wird.«

Zum Beitrag

 

Seit 20 Jahren im »Zenith«
von Gudrun Harrer
Der Standar, 05.09.2019

Auf der Liste der Dinge, um die man als Ösi die Deutschen beneiden könnte, steht Zenith weit oben. (...) Und nicht nur, aber auch im aktuellen Jubiläumsheft setzt sich die Redaktion mit dem »Fach« Nahost/Islam auseinander – wobei sie sich eine gewisse jugendliche, ironische Frische erhalten hat, die gern den Typ des wildgewachsenen »Nahostexperten« auf die Schaufel nimmt.

Zum Beitrag

Von: 
zenith-Redaktion

Banner ausblenden

20 Jahre zenith: Woher wir kommen. Wohin wir fliegen

Die neue zenith ist da!

In der Jubiläumsausgabe zu 20 Jahren zenith schildern aktive und ehemalige Mitarbeiter, wie sich die arabisch-muslimische Welt in dieser Zeit verändert hat. Aber auch unser Blick auf sie und unsere Art, darüber zu berichten.

Verreisen Sie mit zenith

01. - 10. November 2019
Der Oman ist weltweit bekannt für seine atemberaubenden Landschaften und historischen Stätten, die am Golf ihresgleichen suchen. Der Oman ist aber auch aus kultureller und gesellschaftlicher Perspektive einzigartig. Staatsreligion des Omans ist zwar der Islam, die sehr tolerante und auf Koexistenz basierende Rechtsschule der Ibadiyah lässt aber auch viele andere Religionsgemeinschaften, darunter Christen und Buddhisten, erblühen. Wir bringen Sie in Kontakt mit Vertretern der verschiedenen Glaubensgemeinschaften und der omanischen Regierung, um eine lebhafte Debatte über Religion und Freiheit zu führen.