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Twitter-Tipps: der Krieg im Jemen

»Werden die Warlords denn nie müde?«

Feature
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Jeden Freitag kuratieren wir fünf Twitter-Accounts zu einem Thema. Diese Woche: der Krieg im Jemen.

1) Elias Diab
Der UNICEF-Spezialist für Krisenmanagement twittert aus seinem Arbeitsalltag. Dabei gewährt er spannende Einblicke fernab der üblichen Berichterstattung – in das UNICEF Lagerhaus, die landschaftlich sehenswerte Strecke nach Hudeidah oder den Alltag von Hamza und seinen Brüdern.

  

2) Afrah Nasser
Eine Stimme, die nicht nur selektiv kritisiert: so wichtig wie selten. Die jemenitische Bloggerin und Chefredakteurin des »SanaaReview« lebt derzeit im schwedischen Exil. Für ihre Arbeit erhielt sie 2017 den »CPJ International Press Freedom Award« für besondere Verdienste an der Pressefreiheit.

 

3) Mwatana for Human Rights
Die Organisation dokumentiert und veröffentlicht Menschenrechtsverletzungen im Jemen. Ihre Arbeit brachte den Geschäftsführer sowie eine Vorstandsvorsitzende kurzzeitig in Haft der saudisch-angeführten Militärallianz.

  

4) Hussain Albukhaiti
Der Aktivist lebt derzeit in der jemenitischen Hauptstadt Sana’a. Dass er Huthi-nahe Positionen vertritt, verheimlicht er nicht. Seine Einschätzung zur Hudeidah-Offensive war Teil unserer Presseschau zum Jemenkrieg. Vorsicht: Die Bilder auf seinem Twitteraccount sind häufig sehr drastisch.

 

5) Saudisches Außenministerium
Für die saudische Sicht der Dinge lohnt sich ein Blick auf den Twitteraccount des Außenministeriums. Er dokumentiert die Hilfeleistungen Saudi-Arabiens im Jemen und liefert Einblicke in die Strategieziele der Militärallianz – alles aus Sicht Riads.

Von: 
zenith-Redaktion

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